| Wir wollen Jugendlichen
die Möglichkeit geben, sich für ihre Zukunft
einzusetzen. Die Erwachsenen haben in den letzten Jahrzehnten
ohne jede Rücksicht auf die Zukunft der Kinder
die Welt ausgebeutet. Wenn überhaupt sind sie nur
sehr zögerlich bereit, sich umzustellen. Es fällt
ihnen selbst bei den katastrophalen Vorhersagen schwer,
ihr Konsum- und Fahrverhalten umzustellen. |
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| Mit einer Serie von Aktionen wollen wir
Jugendlichen die Möglichkeit geben, den Erwachsenen
beim Umdenken zu helfen. Sie lernen dabei selbst einen
anderen Umgang mit Energien - auch das ist wichtig für
unsere Zukunft. |
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| Wir sprechen mit den Aktionen die Schulen
an, die mit Material für den Unterricht die Jugendlichen
bei ihrem Wunsch, das Klima zu retten, unterstützen
können. Schulleiterinnen und Lehrer sind interessiert.
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Aktion LICHT SCHENKEN |
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Afghanistan |
Durch den Bundeswehreinsatz sind wir auf
besondere Weise mit Afghanistan verbunden. Wir alle
wissen inzwischen, dass mit militärischen Mitteln
kein Friede erreichbar ist. Den Menschen muss es besser
gehen. Sie müssen spüren, dass ihr Schicksal
ernst genommen wird, dass sie eine Zukunft haben. Das
haben wir bisher nicht ausreichend berücksichtigt.
Es muss mehr getan werden. Die Enttäuschung über
die nichteingelösten Träume ist gefährlich.
Die Aktion LICHT SCHENKEN soll einen bescheidenen Beitrag
leisten. Wir möchten Jugendlichen die Möglichkeit
geben, sich für Gleichaltrige in Afghanistan einzusetzen.
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| Unterstützt werden sollen |
| - die Projekte von KUFA e.V., Hamburg:
die Mädchenschule Dekepak, eine Tischlerei, ein Computerraum
und eine Sprachschule für die Ausbildung Jugendlicher
in Afghanistan. Peter Maffay, Präsident Hamid Karzai
und der Sänger Farhad
Darya unterstützen das Projekt. |
| - der Bau von Schulen in Afghanistan mit
dem Verein "Afghanistan-Schulen, Verein zur Unterstützung
von Schulen in Afghanistan e.V." - wenn dem nichts entgegensteht.
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Klima |
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Die Idee |
| Wie wäre es, wenn es uns gelänge,
die Energie, die wir in Deutschland verschwenden, nach
Afghanistan zu spenden? Wir können mit dem Einsparen
von Energie bei uns etwas für das Klima tun und
gleichzeitig ein wichtiges entwicklungspolitisches Ziel
verfolgen: Bildung in Afghanistan fördern. Und
wir können zusätzlich noch ein positives Bild
bei den Menschen in Afghanistan entstehen lassen, wenn
sie sehen, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland
sich für sie einsetzen. |
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1. Die Stromfresser-Aktion |
Jugendliche packen das Problem dort
an, wo es entsteht: Sie gehen mit dem Energiemonitor
auf die Suche nach Stromfressern. Sie suchen bei ihren
Eltern und Verwandten nach Geräten, die auch dann
noch Strom verbrauchen, wenn sie abgeschaltet sind.
Wir kennen das von Standby-Funktionen. Aber es gibt
auch Geräte, die sich überhaupt nicht ausschalten
lassen, weil am Schalter gespart wurde. Das Umweltbundesamt
gab bekannt, dass allein dadurch 4 Mrd. Euro jährlich
völlig unnütz verbraucht werden. |
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| Der Service, den die Jugendlichen bieten,
kostet etwas. Die Erwachsenen spenden dafür 2 Euro
für die Aktion LICHT SCHENKEN. Durch die Beratung
wird die Stromrechnung entlastet. Gern spenden die Erwachsenen
daher die Differenz für die Aktion LICHT SCHENKEN.
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| Aktivbrief
zur Stromfresser-Aktion |
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2. Aktion "Umdenken" |
Viele Hersteller sparen immer noch
Cent-Beträge, die den Käufern hinterher eine
hohe Stromrechnung bescheren. Die Jugendlichen finden
bei ihrer Aktion heraus, welches Gerät positiv
oder negativ auffällt. Die Hersteller müssen
mit freundlichen Ermahnungen der Schülerinnen und
Schüler rechnen. |
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3. Aktion "Stromrechnung" |
| Nicht alle Haushalte werden einen Energiecheck-Besuch
von Jugendlichen bekommen können. Wir bitten ALLE
Menschen in Deutschland, für unser Klima und für
Afghanistan Energie zu sparen. Sie brauchen einen Energymonitor?
Fragen Sie bei ihrem Stromlieferanten nach oder suchen
Sie auf der Webseite von no-energy. Selbstverständlich
spenden auch Sie ihren Energiesparanteil an die Aktion
LICHT SCHENKEN. |
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4. Aktion "Generationenvertrag"
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Die Jugendlichen besuchen ihren Bürgermeister.
Sie schließen mit ihm einen Generationenvertrag.
Die Kommune verpflichtet sich darin, einen erheblichen
Beitrag für das Klima zu leisten - die Jugendlichen
versprechen, dabei zu helfen. Gemeinsame Aufrufe von
Stadt und Jugendlichen an die Wirtschaft, an die Bevölkerung,
gemeinsame Pressekonferenzen und Veranstaltungen helfen,
die Einsicht bei denen zu fördern, die etwas ändern
können. |
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5. Spendenkonto |
KUFA e.V. ist als gemeinnützig
anerkannt Das Komitee zur Unterstützung der Flüchtlinge
in Afghanistan und zum Wiederaufbau des zerstörten
Landes e.V. (kurz KUFA e.V.) wurde im Dezember 1979
auf Initiative von A. Rahman Nadjafi und des NDR-Journalisten
Jürgen Bertram, der während einer Reportage
das beginnende Flüchtlingselend der Afghanen in
Pakistan gesehen hat, gegründet. Seit dem 11. September
2001 hat das Komitee eine neue Ausrichtung und möchte
den afghanischen Menschen im Land beim Wiederaufbau
helfen. www.kufaev.de
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| Macht mit! Meldet euch bei uns unter aktiv@friedensband.de |
| info |