Etwa 300.000 Kinder sind gezwungen, Waffen
in die Hand zu nehmen und zu töten. Sie werden
gegen ihren Willen zu Mördern. Sie werden in die
gefährlichsten Situationen gebracht, wo jedem Erwachsenen
das Risiko zu hoch wäre.
Der Red Hand Day wurde am 12. Februar 2002 in verschiedenen
Ländern der Welt begangen. An diesem Tag trat das
Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft,
nach dem Kinder unter 18 Jahren nicht Soldat werden
dürfen.
Red Hand Day 2007
Am 12. Februar 2007 jährt sich das Zusatzabkommen
zur Kinderrechtskonvention zum fünften Mal. Das war Anlass
für eine Pressekonferenz in den Räumen der Bundespressekonferenz
Berlin.
Andreas Rister erklärte für die Sprecher
der Deutschen Koordination Kindersoldaten die Situation der
Kindersoldaten weltweit. Jörg Novakstellte die Aktion Volltrefer
vor, die von Missio, Adveniat und dem Missionswerk Dritte Welt
initiiert wurde, China Keitetsi, ehemalige Kindersoldaten unterstützt
diese Arbeit. Sie hat Bücher über ihre Kindheit als
Kindersoldatin geschrieben - ebenso wie Senait Mehari. Dazwischen
saß Cherno Jabatey, der die Pressekonferenz moderierte
und recht Günter Haverkamp, der die Aktion Rote Hand und
den Red Hand Day vorstellte.
Viele rote Hände in der Willy-Brand-Gesamtschule:
Fotos der Klasse 622 zum Red Hand Day
Deutsche Koordination Kindersoldaten
Seit 2005 ist Aktion Weißes Friedensband
Mitglied in der Deutschen Koordination Kindersoldaten, gemeinsam
mit:
amnesty international
Deutsches Jugendrotkreuz
Deutsches Komitee für Unicef
Kindernothilfe
Deutsches Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes
medico international
Missio
Netzwerk Afrika
terre des hommes
World Vision Deutschland