Saat für den Frieden
Seoul (AP) - Südkorea hat am Dienstag mit der Lieferung
von 400.000 Tonnen Reis an den kommunistischen Norden begonnen.
80 Lastwagen brachten 2000 Tonnen der Nahrungsmittelhilfe
über die Grenze. Südkoreanische Soldaten bewachten
den Transport. In einer Rede zu den Lkw-Fahrern sagte ein
Vertreter des südkoreanischen Vereinigungsministeriums,
der Reis solle die Saat für Frieden und Stabilität
auf der koreanischen Halbinsel bilden. (Süddeutsche Zeitung,
21.7.2004)
atomwaffenfrei bis 2020
Bis zum Jahr 2020 eine Welt ohne Atomwaffen schaffen - das
ist das Ziel einer neuen globalen Kampagne eines breiten Bündnisses
sozialer Bewegungen. In Deutschland unterstützt der Trägerkreis
"Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen" die Initiative
der internationalen "Bürgermeister für den
Frieden" für eine visionäre Abrüstungspolitik.
Die ursprünglich japanische Grundidee: bei den bis zum
Mai 2005 anstehenden UN-Verhandlungen über die Zukunft
der Atomwaffen mischen sich BürgermeisterInnen direkt
mit ein - sowohl direkt bei den Verhandlungen in New York
als auch im Vorfeld auf lokaler Ebene. Durch Bündnisarbeit
progressiver Politik mit der Friedensbewegung wird atomare
Abrüstung wird wieder ein ernstes Thema bein den Vereinten
Nationen und vor Ort. mehr
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Kicken für den Ausgleich
Wenn im schweizerischen Nyon die Uefa-Pokal-Begegnungen ausgelost
werden, ist ein Verein mit dabei, der dort noch nie aufgetaucht
ist: der FC Hapoel Sakhnin. Das ist der israelische Pokalsieger.
Israel nimmt traditionell an den europäischen Sportwettbewerben
teil, aber das Besondere an Sakhnin ist, dass es ein arabischer
Club ist. Erst der dritte arabische Verein überhaupt,
der es in die erste israelische Liga geschafft hat. Und als
Sakhnin im Mai dann sogar Pokalsieger wurde und sich so für
den Uefa-Cup qualifizierte war die Sensation perfekt. (Tagesthemen,
29.7.2004)
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Wir wissen, wie schwer es ist,
Nachrichten zu finden, die eindeutig friedlichen Charakter
haben.
Trotzdem wollen wir hiermit dazu aufrufen, diese Nachrichten
zu suchen. Denn wir haben festgestelllt, wie sehr es
den Mangel bewußt werden läßt, wenn man Zeimehrtungen
mit diesem Vorsatz durchsucht.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, hier Nachrichten
zu machen. Ist in Ihrer Umgebung, in Ihrem Aktionsfeld etwas
passiert, was im Kleinen oder im Großen, Lösungen
beinhaltet?
Ganz wichtig im entwicklungspolitischen Raum: Ist in Ihren
Projekten von etwas zu berichten, was in dieser Region Frieden
schafft?
Vielleicht aber auch im ganz persönlichen Raum, an Eurer
Schule, im Freundeskreis...
Wir sind gespannt auf Eure Nachrichten. |