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 Mädchenbeschneidung - Ärzteaktion

Aufruf

Aktuelle Studien und Erfahrungen haben gezeigt, dass von Beschneidung betroffene Patientinnen nicht immer eine angemessene Behandlung erhalten. Ein Grund dafür ist die mangelnde Erfahrung des Gesundheitspersonals mit diesem Thema.

Deshalb haben wir 2004 die Ärzteaktion gestartet, die wir weiter fortsetzen. Ziel ist der Ausbau einer Liste mit erfahrenen Gynäkologinnen und Gynäkologen, an die sich betroffene Frauen wenden können. Der Frauenarzt Dr. Christoph Zerm hat dafür eine Medizinische Fachinformation erstellt. Auf einem Fragebogen können uns Ärztinnen und Ärzte ihre Erfahrungen mitteilen und sich auf die Ärzteliste setzen lassen.

 
Wir fordern alle Mädchen und Frauen auf, mit der Medizinischen Fachinformation und dem Fragebogen zu ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt zu gehen!
 

Deutsche FGC Empfehlungen

Die Arbeitsgemeinschaft FIDE (Frauengesundheit in der
Entwicklungszusammenarbeit) hat umfassende Empfehlungen zum Thema weibliche Beschneidung verfasst für Angehörige des Gesundheitswesens und weitere möglicherweise damit konfrontierte Berufsgruppen.

Das Papier enthält differenzierte Informationen und praktische Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Betroffenen und zur Prävention. Vorbild waren die Schweizer Empfehlungen, die es bereits seit 2005 gibt. Die Deutschen Empfehlungen sind in Abstimmung mit einer großen Anzahl von Organisationen unserer Initiative "Nein zu Beschneidung von Mädchen" und des Netzwerkes Integra entstanden.

Auch Aktion Weißes Friedensband hat sich daran beteiligt. Die Arbeitsgemeinschaft FIDE ist eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).
FGC Empfehlungen

 











 

Informationen

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat am 25. November 2005 "Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung" beschlossen. Empfehlungen der Bundesärztekammer
 
In der Schweiz gab es bereits Empfehlungen für Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte, die ausführlich medizinische, psychologische und soziale Implikationen beschreiben. Sie dienten als Arbeitsgrundlage für die deutschen Empfehlungen. Richtlinien Schweiz
 
UNICEF, TERRE DES FEMMES und der BERUFSVERBAND DER FRAUENÄRZTE haben die erste Befragung von Gynäkologinnen und Gynäkologen in Deutschland zum Thema Beschneidung durchgeführt. Über das Ausmaß des Problems gab es bislang keine Daten. Die Studie wurde im Jahr 2005 veröffentlicht. Wichtigstes Ergebnis ist der große Bedarf an Aufklärung und Fortbildung. Die Auswertung der Umfrage wird durch Reportagen und Berichte ergänzt, in denen betroffene Frauen und Mädchen selbst zu Wort kommen und Fachleute Stellung beziehen. UNICEF Studie
 
 
 

 

 
Eva Zimmermann gestaltete das Logo zur Initiative "Nein zu Beschneidung von Mädchen".
 
 
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