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 Flutkatastrophe - Somalia

Auch Afrika betroffen

 
Die Flutwelle im Indischen Ozean hat auch vor dem afrikanischen Kontinent nicht Halt gemacht. In Somalia sind etwa 298 Menschen ums Leben gekommen, ca. 17.000 wurden obdachlos. Insgesamt sind über 54.000 Menschen in Somalia direkt von der Flut betroffen – vor allem Kinder, Frauen, ältere Menschen und Fischer. Viele Gebäude, darunter Schulen, wurden zerstört.
 
 
 

 

 

   


 

 

 

 

 

Projekt zerstört

 

Die Flut hat auch ein Kran-kenhaus in Boosaaso/ Region Puntland getroffen. Das "General Hospital Maternity" ist das einzige Mutter-Kind-Krankenhaus in Somalia. Es wird vom Verein stop mutilation unterstützt. In jahrelanger Arbeit hat er das Krankenhaus mit medi-zinischen Geräten ausge-stattet und als Geburtsklinik mit Fachpersonal eingerich-tet. Es betreut vor allem Mädchen und junge Frauen, die von der in Somalia üblichen weiblichen Beschnei-dung betroffen sind.

Denn unter den Folgen der Beschneidung – bei der die weiblichen Genitalien ver-stümmelt werden – leiden viele Frauen noch Jahre später, vor allem bei Schwangerschaft und Geburt kommt es häufig zu lebensbedrohlichen Kom-plikationen. Mit Auf-klärungskampagnen ver-sucht das medizinische Personal die Patientinnen zu überzeugen, ihre Töchter nicht beschneiden zu las-sen.

Die Partnerorganisationen vor Ort heißen SOWDA und DANDOR. Zurzeit ist das Krankenhaus auch ein Zentrum der Hilfe für die Flutopfer der Region.

 
 
 
 


Der Verein stop mutilation kämpft seit 1996 gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen in Somalia und in Deutschland. Er unterstützt Bildungs- und Gesundheits-projekte in Somalia sowie den Wiederaufbau des Landes nach 14 Jahren Bürgerkrieg. Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Einrichtung des Kran-kenhauses im Jahr 2001 mit 71.000 DM gefördert.
 
2004 hat sich stop mutilation gemeinsam mit GTZ, TERRE DES FEMMES, (I)NTACT, Plan International, FIDE, TABU, FORWARD und der Landes-schülerInnenvertretung NRW an unserer Initiative "Nein zu Beschneidung von Mädchen" beteiligt.
 

stop mutilation e.V.
Gustorferstr. 12
40549 Düsseldorf
Fon:   0211-5 06 57 45
Mobil: 0162-8 57 83 07
j.cumar@stop-mutilation.org
www.stop-mutilation.org

Spendenkonto:

stop mutilation e.V.
Stichwort: Flutopfer
Dresdner Bank AG
BLZ 300 800 00
Konto-Nr. 0160443000  

 
 
 
   
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