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 Aktivgruppe Los Angeles de la Paz

Kreuzweg

Im Seitenschiff der katholischen Kirche St. Maria Königin zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Kreuz-Ausstellung.
11. September: Blutspuren und durcheinander liegende Playmobilfiguren in einem Drahtring zeigen, dass viele unschuldige Menschen und deren Familien ihr Kreuz tragen müssen.
Das Kreuz soll zeigen, dass viele Menschen auf der Welt ihr Kreuz durch Folterungen tragen müssen. Der Scheiterhaufen weist darauf hin, dass viele Menschen daran gestorben sind.
Das große Kreuz besteht aus vielen einzelnen Elementen: Federn stehen für die Leichtigkeit, Rosen für Leben und Liebe, Friedenstauben zeigen, dass alle das Licht erreichen können.
 
Beobachtung eines Schülers am Rande der Ausstellungseröffnung:

Als Beobachter der Präsentation zur Ausstellungseröffnung "Kreuzweg" in der Sindorfer Pfarrkirche "St. Maria Königin" konnte ich unterschiedliche Publikumsreaktionen bemerken:
Einige Menschen brauchten eine gewisse Zeit, bis sie den Inhalt unserer Texte, Plakate und Ausstellungsstücke nachvollzogen hatten. Andere Menschen hatten wiederum sofort ein Verständnis für die Komplexität unseres Themas "Kreuz". Wieder andere waren von den Kreuzen, zum Beispiel den Todesanzeigen, so berührt, dass sie anfingen zu weinen. Aus einer Ecke hörte man, dass es doch erstaunlich sei, wie leistungsstark und ernsthaft Jugendliche sein können.

Der Pastor dankte uns für die Denkanstöße, die wir anderen Menschen gegeben haben (und dankte persönlich als ehemaliger Düsseldorfer, dass wir einen Text der Toten Hosen für unser Kreuz ausgewählt hatten!).

Wir haben uns sehr über diese Reaktionen gefreut, da sie uns zeigten, dass es sinnvoll ist, sich auch mit kritischen Themen an die Öffentlichkeit zu wenden.
 

 

 

Theater
"Frieden auf Erden..."

Am letzten Schultag hat die Aktivgruppe Los Angeles de la Paz die weihnachtliche Botschaft und die Menschenrechte zum Thema genommen. „Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“
 

In der ersten Szene wird die weihnachtliche Idylle zu Hause unterm Weihnachtsbaum gezeigt. Das Kind ist enttäuscht trotz des großen Geschenkes. Die Eltern sind ebenfalls enttäuscht – der Hausfrieden hängt schief!

Das Kind schläft ein. Im Traum kommt ein Engel und nimmt das Kind mit: „Komm mit, ich zeige dir etwas!“

Engel nimmt Kind an die Hand und geht in die nächste Szene

In der zweiten.Szene bringt uns der Engel nach Sri Lanka. Dort ist Bürgerkrieg. Mangi ist Witwe, ihr Mann ist im Bürgerkrieg gefallen. Sie hat sich Geld für Brot vom Munde abgespart und schickt ihr Kind an Heiligabend ein Stück Brot kaufen... es wird auf offener Straße erschossen, weil es die Sperrstunde nicht eingehalten hat.

Engel nimmt Kind an die Hand: „Komm, wir gehen weiter.“

Die vierte Szene spielt in Kolumbien und zeigt eine Entführung.

Die Mutter geht mit ihrem Sohn Heiligabend in die Kirche. Plötzlich wird die Kirche von einer Gruppe von Kindern in Armeeuniformen überfallen. Sie verschleppen das Kind und zwingen es, Kindersoldat zu werden.

Juliana weint um ihren Sohn und klagt, dass sie schon vor Jahren an einem Heiligabend ihren Vater verloren hat.

Dass alle so ergriffen waren, hat einen realen Hintergrund: Juliana hat tatsächlich ihren Vater in Kolumbien am 24. Dezember verloren. Und ein naher Verwandter wurde geraubt und ist heute Kindersoldat.

Javier aus Klasse 5 spricht Spanisch und spielte die Rolle des Entführten sehr überzeugend!

Sabrina, Nicole, Klaudia, Jaqueline, Jasmin, Marcel, Christian, der sich beim Ton und mit guten Ideen für das Theaterstück eingebracht hat.



 

Die Aktivgruppe
Los Angeles de la Paz

Die Religionsklasse 9 der Realschule Kerpen hat sich entschlossen, als Aktivgruppe Los Angeles de la Paz Aktionen für Menschenrechte zu organisieren.
 
Aktuelle Stunde
Am 8.12. drehte der WDR drei Szenen und sendete den Beitrag am 10.12., dem Tag der Menschenrechte, in der AKTUELLEN STUNDE.
Aktuelle Stunde - der Beitrag
Aktuelle Stunde - die Webseite
Die Szenen des Theaterstückes

 


 

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